Was ist das?

Der Begriff Digitalysator ist eine Komposition der beiden Worte:

Wenn man so will ein Neologismus, der mir in Bezug auf meine Tätigkeiten und Aktivitäten im IT-Bereich eingefallen ist. Das Kunstwort Digitalysator steht für eine Funktion innerhalb eines Digitalisierungsprojekts. Ursprünglich sollte es die Vereinigung von Tätigkeiten und Aufgaben mit Bezug zur Zielsetzung des Projekts zum Ausdruck bringen.

Wenn jemand fragt: „Was machst du beruflich?“, dann kann ich antworten. „Ich bin Digitalysator“.

Entweder wird der Fragende irritiert schauen und nachfragen, was das sein soll. Oder er wird es akzeptieren und denken: Ah, er ist nicht Gärtner, sondern Digitalysator.

In der Tat finde ich es schwierig, meine Tätigkeit kurz und knapp auf den Punkt zu bringen. Der Begriff vereinigt auf einer sehr hohen Flugebene meine Bestrebungen, die unabhängig von Branche und Fachbereich sind. Wenn eine Person sagt: „Ich bin Maurer“ kommen selten Rückfragen. Vielleicht gelingt das mit Digitalysator auch eines Tages. Es ist aber nicht meine Bestrebung, sondern eher eine spannende Vorstellung.

Was bedeutet das?

In der Rolle als Digitalysator unterstütze ich Kunden bei der digitalen Transformation. Dabei sorge ich dafür, dass die investierte Gesamtenergie in das Projekt (sprich: Aufwand und Kosten), wie bei der Katalyse gesenkt wird und dennoch das gleiche Resultat (sprich: Ziel) erreicht wird.

Kurzgefasst

Digitalysator = Digitale Transformation + Katalysator

Der Digitalysator ist ein personifizierter Katalysator der digitalen Transformation.


Nachdem ich einige Jahre später darüber nachgedacht habe, könnte ein Digitalysator auch ein Werkzeug sein. Entscheidend ist, dass es in einem Digitalisierungsprojekt in gleichen Sinne die Funktion hat, die aufzubringende Energie zu minimieren, um das Ziel zu erreichen.

Ein enzyklopädischer Definitionsansatz

Ein Digitalysator ist ein Werkzeug, eine Methode, eine Person oder ein System, das innerhalb eines Digitalisierungsprozesses den notwendigen Aufwand reduziert, um ein digitales Transformationsziel zu erreichen.

Der Begriff lehnt sich funktional an den Begriff des Katalysators an. Analog dazu beschreibt ein Digitalysator einen beschleunigenden oder hemmnisreduzierenden Faktor innerhalb technischer oder organisatorischer Veränderungsprozesse.

Digitalysatoren können beispielsweise sein:

  • Softwarewerkzeuge zur Automatisierung,
  • standardisierte Schnittstellen,
  • KI-gestützte Assistenzsysteme,
  • digitale Plattformen,
  • Organisationsmethoden,
  • oder Personen mit vermittelnder Transformationsfunktion.

Ziel eines Digitalysators ist es, Reibungsverluste, Komplexität, Kosten oder zeitlichen Aufwand innerhalb von Digitalisierungsprojekten zu minimieren.

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